AG Rechtsextremismus

Geflüchtete sind oft Vorurteilen, Ausgrenzungen und direkter Gewalt durch andere Menschen ausgesetzt. Diese Phänomene können in der Mitte der Gesellschaft auftreten, werden aber besonders von Menschen verursacht, die sich unter dem Sammelbegriff Rechtsextremist*innen fassen lassen.

Deren Einstellungen und Handlungen haben ihren Ursprung meist in einem Weltbild, welches von der Ungleichwertigkeit von Menschengruppen ausgeht. Diese Einstellung äußert sich unter anderem in Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus, Homophobie und Sexismus. Besonders Flüchtlinge sind Ziel solcher gefährlichen Anfeindungen und ihnen, aufgrund ihres Status in der Gesellschaft, nur zu oft ausgeliefert.

Darum will die AG Rechtsextremismus durch Aufklärungsarbeit, beispielsweise an Schulen, versuchen Ressentiments gegenüber Geflüchteten abzubauen. Zudem soll durch Informationsaustausch und Zusammenarbeit in Bündnissen wie dem Runden Tisch gegen Rechts Burg oder dem Bündnis gegen Rechts Magdeburg neonazistischen Bewegungen und rechten Tendenzen in Sachsen-Anhalt entgegengewirkt werden. Nicht zuletzt will die AG den Betroffenen rechter Gewalt helfen und Kontakt zu den spezialisierten zivilgesellschaftlichen Akteur*innen herstellen.

Über Mitarbeit und das Einbringen eigener Ideen freuen wir uns sehr. Bitte meldet Euch bei Kevin Dürr (Arbeitsgruppenvorsitzender).

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